/// HubSpot CMS / Content Hub
HubSpot CMS —
HubDB, Module und Code statt Baukasten.
Wir entwickeln im HubSpot CMS: HubDB-Tabellen mit dynamischen Seiten, eigene Module mit redaktionellen Feldern, Theme- und Template-Struktur, Styling und Migration. Kein Partner-Abzeichen, keine Lizenz-Provision — nur die technische Arbeit.
Was ist das HubSpot CMS?
Das HubSpot CMS — seit 2024 offiziell Content Hub — ist das Content-Management-System innerhalb der HubSpot-Plattform. Der Unterschied zu WordPress oder TYPO3 liegt nicht im Redaktionskomfort, sondern in der Datenbasis: Website und CRM sind dieselbe Datenbank. Ein Formular-Eintrag ist unmittelbar ein Kontakt, und Seiteninhalte lassen sich auf Kontakteigenschaften personalisieren, ohne dass eine Schnittstelle dazwischenhängt.
Entwickelt wird darin mit drei Bausteinen: HubL als Templating-Sprache, HubDB für strukturierte Daten und Modulen als wiederverwendbare Bausteine. Wer diese drei kennt, kann im Content Hub fast alles bauen. Wer sie nicht kennt, landet im Rich-Text-Editor und pflegt Layouts von Hand.
Was das HubSpot CMS nicht kann
Diese Liste steht auf keiner Anbieterseite, kostet aber die meisten Projekte ihr Budget. Wer sie vorher kennt, plant richtig.
| Grenze | Was das praktisch heißt |
|---|---|
| Kein PHP, kein Dateisystem | Serverseitige Logik nur über Serverless Functions in JavaScript. Kein Composer, kein Cron im klassischen Sinn. |
| HubDB erst ab Professional | Dynamische Seiten aus Tabellen gibt es nicht im Starter-Tarif. Das ist ein Lizenzsprung von 20 € auf 441 € im Monat. |
| HubDB ist kein SQL | Keine Joins, keine Transaktionen, keine Fremdschlüssel-Integrität. Für relationale Modelle braucht es CRM-Objekte oder ein externes System. |
| Harte Mengengrenzen | 10.000 Zeilen und 250 Spalten je Tabelle, 1.000 Tabellen und 1 Mio. Zeilen je Account. Für einen Katalog mit 50.000 Artikeln reicht das nicht. |
| Plugins gibt es nicht | Was in WordPress ein Plugin erledigt, wird hier gebaut oder über den Marketplace als App angebunden. Das ist Aufwand, der in Migrationsangeboten gern fehlt. |
| Bindung an die Plattform | HubL-Templates, Module und HubDB laufen nur in HubSpot. Ein späterer Umzug bedeutet Neubau des Frontends, nicht Export und Import. |
HubDB: eine Tabelle, hunderte Seiten
HubDB ist der wichtigste und am seltensten erklärte Teil des Content Hub. Technisch eine Tabelle mit Zeilen und Spalten. Praktisch der Unterschied zwischen einer wartbaren und einer unwartbaren Website.
Der eigentliche Hebel sind dynamische Seiten: Aus jeder Tabellenzeile entsteht automatisch eine eigene URL mit eigenem Title, eigener Meta-Description und eigenem Schema-Markup. Ein Standortverzeichnis mit 120 Filialen, ein Produktkatalog, eine Referenzübersicht, ein Glossar — alles eine Tabelle und ein Template statt 120 gepflegter Einzelseiten.
So sieht der Zugriff im Template aus:
{% for zeile in hubdb_table_rows(<tabellen_id>, "orderBy=name") %}
<article>
<h2>{{ zeile.name }}</h2>
<p>{{ zeile.beschreibung }}</p>
<a href="{{ zeile.hs_path }}">Details</a>
</article>
{% endfor %} Die Redaktion pflegt die Tabelle. Das Template bleibt unangetastet. Eine Layout-Änderung wirkt auf alle Seiten gleichzeitig.
Der Haken, den man vorher wissen muss: HubDB und dynamische Seiten setzen Content Hub Professional voraus, also ab 441 € im Monat. Wer ein HubDB-Projekt auf Basis eines Starter-Tarifs plant, plant an der Lizenz vorbei. Wir klären das im Erstgespräch, bevor irgendetwas gebaut wird.
Custom Modules: Bausteine, die die Redaktion bedienen kann
Ein Modul ist ein wiederverwendbarer Baustein aus HubL, HTML, CSS, JavaScript und — entscheidend — Feldern. Die Felder erscheinen im Seiten-Editor: Textfeld, Bildauswahl, Farbwähler, Wiederholfeld. Damit baut die Redaktion Seiten zusammen, ohne Code zu sehen und ohne Layouts zerstören zu können.
Der Unterschied in der Praxis: Ohne Module landet jede Abweichung im Rich-Text-Editor als Inline-Style. Nach einem Jahr hat dieselbe Seite vier Blautöne und drei Button-Größen. Mit Modulen bleibt das Design ein System.
Ein Baustein mit Feldern. Beliebig oft auf beliebig vielen Seiten einsetzbar.
Das Gerüst einer Seite. Legt fest, wo Module stehen dürfen.
Die Klammer: Templates, Module, Felder und zentrale Design-Tokens.
Was wir im HubSpot CMS übernehmen
HubDB-Entwicklung
Strukturierte Daten statt hundert gepflegter Einzelseiten: Tabelle modellieren, dynamische Seiten aufsetzen, Filter und Suche, Schema-Markup je Zeile.
Custom Modules
Wiederverwendbare Bausteine mit eigenen Feldern, die die Redaktion ohne Entwickler befüllt — statt jedes Layout einzeln im Rich-Text-Editor zu bauen.
Templates und Themes
Theme-Struktur, Template-Vererbung, Design-Tokens im Theme-Editor. Damit Farben und Abstände zentral steuerbar bleiben statt in Inline-Styles zu zerfallen.
Styling und Frontend
CSS-Architektur im Design Manager, responsives Verhalten, Barrierefreiheit, Core-Web-Vitals-Optimierung.
Migration
WordPress, TYPO3 oder Legacy-CMS nach Content Hub — inklusive URL-Struktur, 301-Weiterleitungen und Nachbau dessen, was Plugins vorher erledigt haben.
Technisches SEO und Schema
Title- und Meta-Logik in Templates, saubere Überschriftenhierarchie, JSON-LD je Seitentyp, interne Verlinkung, Sitemap-Kontrolle.
Migration nach HubSpot: was wirklich Arbeit macht
Texte und Bilder umzuziehen ist der einfache Teil. Der Aufwand steckt in dem, was das alte System nebenbei erledigt hat.
| Aus WordPress oder TYPO3 | Im Content Hub |
|---|---|
| Seiten, Beiträge, Medien | Übernahme möglich, überschaubarer Aufwand |
| Custom Post Types, ACF-Felder | Neubau als HubDB-Tabelle oder CRM-Objekt |
| Plugins für Formulare, SEO, Cache | Teils Bordmittel, teils Nachbau, teils Marketplace-App |
| Theme mit PHP-Logik | Neubau in HubL, kein Übersetzungspfad |
| URL-Struktur | Erhaltbar, braucht aber eine vollständige 301-Liste |
Deshalb beginnt jede Migration bei uns mit einer Bestandsaufnahme des alten Systems, nicht mit einem Entwurf des neuen. Erst wenn klar ist, was die Plugins tun, lässt sich der Aufwand seriös beziffern.
Was es kostet
Zwei getrennte Posten, die oft vermischt werden: die Lizenz zahlst du an HubSpot, die Umsetzung an uns.
Lizenz: Content Hub, Stand August 2026
| Tarif | Preis pro Monat | Für Entwicklung relevant |
|---|---|---|
| Free | 0 €, bis 2 Nutzer | Zum Ausprobieren. Kein HubDB. |
| Starter | ab 7 € je Lizenz, regulär 20 € | Eigene Module und Templates ja. HubDB nein. |
| Professional | ab 441 €, regulär 490 €, 3 Lizenzen | Ab hier HubDB und dynamische Seiten. |
| Enterprise | ab 1.470 €, 5 Lizenzen | Zusätzliche Steuerung, Mitgliederbereiche, mehr Umgebungen. |
Welcher Tarif passt zu deinem Vorhaben?
Sieben Fragen, die je eine echte Tarif-Schwelle abbilden. Das Ergebnis nennt dir nicht nur den Tarif, sondern auch, welche Anforderung ihn nach oben treibt.
Umsetzung durch uns
Wir arbeiten nach Aufwand oder zum Festpreis, je nachdem wie klar der Umfang ist. Ein einzelnes Modul lässt sich vorab beziffern, eine Migration erst nach Bestandsaufnahme des Altsystems. Deshalb steht am Anfang immer ein kostenloses Erstgespräch mit Blick ins Portal und kein Pauschalangebot ins Blaue.
Brauchst du dafür eine HubSpot-Partneragentur?
Für CMS-Arbeiten nicht. Das sagt keine Partneragentur gern, aber es stimmt: Für Entwicklung im Content Hub braucht es einen Entwickler-Zugang zum Portal, kein Abzeichen.
Solutions Partner Program
Seit Juli 2026 verpflichtend 400 US-Dollar im Monat. Gedacht für Firmen, die HubSpot-Lizenzen mitverkaufen und dafür Provision erhalten. Sagt nichts über die technische Qualität der Umsetzung aus.
Technology Partner Program
Setzt mindestens eine freigegebene App im HubSpot Marketplace voraus. Richtet sich an Software-Anbieter, die Produkte an die Plattform anbinden, nicht an Projektarbeit im CMS.
Wir sind bewusst keines von beidem. Das heißt: keine Provision auf deine Lizenz — weder als Partner noch über einen Affiliate-Link — und damit auch kein Interesse daran, dich in ein höheres Tier zu reden, als dein Vorhaben braucht. Der Tarif-Finder oben nennt bei jedem Ergebnis, welche deiner Antworten den Preis treibt. Wenn Starter reicht, steht das da.
Häufige Fragen
Was ist das HubSpot CMS?
Heißt es jetzt CMS Hub oder Content Hub?
Brauche ich eine HubSpot-Partneragentur für CMS-Arbeiten?
Was kostet das HubSpot CMS?
Was ist HubDB?
Kann man im HubSpot CMS eigenen Code ausführen?
Lässt sich eine WordPress-Seite ins HubSpot CMS migrieren?
Wie schnell ist eine HubSpot-Website?
HubSpot-CMS-Projekt anfragen
30 Minuten kostenloses Erstgespräch. Bring dein Portal-Tier und dein Vorhaben mit — dann sagen wir dir, ob es im Content Hub überhaupt sinnvoll umsetzbar ist.