7 Gründe für eine neue Webseite

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7 Gründe für eine neue Webseite

Sieht Deine Webseite altbacken aus? Dann könnte es Zeit für eine Neugestaltung Deiner Webseite sein. Eine Veränderung des Erscheinungsbildes und der Ausrichtung auf den Benutzer und dessen Erfahrungen auf Deiner Webseite kann enorme Vorteile mit sich bringen.

Die wichtigsten Gründe für die Überarbeitung Deiner Webseite

  • RMobile Optimierung
  • RHochwertige Inhalte
  • RBroken Links
  • RPageSpeed
  • REinblicke in die Welt der Nutzer
  • RBenutzererfahrung UX /UI
  • RVerringern Sie das Risiko, gehackt zu werden

1. Mobile Optimierung

Google hat vor einiger Zeit die sog. „Mobile First“ Indexierung eingeführt. Das bedeutet Webseite, die den Grundsätzen des Responsive Webdesign folgen, werden bevorzugt gegenüber denen, die nicht für mobile Endgeräte optimiert sind.

Das Responsive Webdesign ist also eine Grundvoraussetzung für eine Spitzenposition bei Google. Wenn Sie Ihre Website noch nicht für mobile Geräte optimiert haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Die Größe mobiler Bildschirme ändert sich ständig, und unterschiedliche Geräte zeigen Ihre Inhalte auf unterschiedliche Weise. Responsive Webdesign ermöglicht es, die Größe des Bildschirms zu verändern, je nachdem, auf welchem Gerät die Webseite angezeigt wird. Probieren Sie ein kostenloses Tool wie Google’s Mobile-Friendly Test aus, um zu sehen, wie Ihre Seite auf einer Vielzahl mobiler Geräte aussieht. Mehr zum Thema Responsive Webdesign finden Sie im Video. 

 

2. Hochwertige Inhalte

Webseiteninhalte lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen: „zeitkritische“ und „evergreens“.

Zeitkritische Inhalte sind relevant, wenn Du sie schreibst,  aber die Informationen verfallen, sich ändern oder irrelevant werden. Eine Website voller zeitkritischer Inhalte muss zwangsläufig regelmäßig aktualisiert werden. Ansonsten werden die dortigen Informationen irrelevant oder falsch und stellen Dich als Anbieter der Inhalte, nicht mehr als seriöse Quelle dar. Deine Leser werden annehmen, dass Du nicht weißt, wovon Du sprichst, und sich an andere Stellen wenden, um die aktuellen Informationen zu erhalten.

Evergreen-Inhalte bieten Deinen Lesern jedes Mal einen Mehrwert, wenn sie diese Beiträge lesen. Diese Beiträge bleiben für immer oder für einen sehr lange Zeitraum relevant und verfallen nicht. Zeitkritische Beiträge zusammen mit einer soliden Basis von Evergreen-Beiträgen geben Deinen Lesern einen Grund, auf Deiner Seite zu bleiben und sie zu erkunden, wodurch sich Deine Bounce Rate (Absprungrate) senkt.

3. Broken Links

Kaputte Links sind eine Quelle der Frustration für Deine Besucher. Wenn eine Webseite in einem Beitrag, auf einen anderen Beitrag verlinkt, der nicht exisitert oder bei der sich der Link verändert hat, führt es den Nutzer in eine Sackgasse und er erhält eine 404 Fehlermeldung. Anstatt dem Besucher nun den von Dir beabsichtigten Inhalt zu zeigen, leitet ihn der Link auf eine Fehlerseite weiter.

Dies kannst Du allerdings relativ einfach manuell oder mit verschiedenen SEO Tools, wie bspw. Ahrefs oder mit Free Tools, wie BrokenLinkChecker testen. Ersetze Deine Broken Links und setze ggf. neue Links.

Beispiel einer 404 Fehler Seite

4. PageSpeed

Wenn Deine Inhalte sehr groß sind, kann die Leistung Deiner Webseite abnehmen. Google hat seit einem vergangenen Update (Geschwindigkeits-Update), die langsamsten Webseiten an das Ende der Suchergebnisse verschoben.

Ein gutes Beispiel dafür ist Flash. Webseiten, die immer noch Flash verwenden, bieten eine viel schlechtere Benutzererfahrung aufgrund der langsamen Ladezeiten und können Probleme bei bestimmten Endgeräten verursachen.

Wenn Deine Webseite nicht innerhalb von 3 Sekunden geladen ist, werden ca. die Hälfte der Besucher vor vollständigen Laden der Webseite wieder abspringen. In einer Welt, in der Schnelligkeit alles ist, ist das Zeitfenster zum Erregen von Aufmerksamkeit des Benutzers nur sehr klein.

5. Einblicke in die Welt des Besuchers

Wenn Du mit Kunden oder Besuchern in Kontakt treten kannst, um sie um ihr Feedback zu bitten, wird nicht nur Deine Webseite, sondern auch Deine Beziehung zur jeweiligen Person verbessert. Hol Dir bspw. Feedback zu Deinen Ideen zur Neugestaltung der Webseite beim Kunden ein. Höre Dir ihre Kommentare an und verwenden sie, um Dein Design zu überarbeiten.

Große Einzelhändler wie Amazon und Apple nehmen selten ein komplettes Facelifting ihrer Website vor. Stattdessen fügen sie kleine Funktionen hinzu, die von ihrem Publikum gewünscht werden, um die Benutzererfahrung zu verbessern – und genau das solltest Du auch tun!

Du kannst auch Heat-Mapping-Tools verwenden, um zu sehen, wo Dein Publikum auf Deiner Website klickt. Tools wie CrazyEgg und MockingFish überwachen und analysieren die Klick- und Bildlaufgewohnheiten Deiner Besucher. Damit kannst Du das Verhalten Deiner Besucher genau analysieren und ggf. Schwachstellen beheben.

6. Benutzererfahrung

Die Reduzierung von Fehlern und die Steigerung der Benutzererfahrung sind elementarer Bestandteil bei der Erstellung einer Webseite und der  Verbesserung der gesamten Performance einer Webseite. Sowohl im Bereich der Suchmaschinenoptimierung spielen Faktoren, wie die Bounce Rate, eine Rolle als auch im Bereich Werbekampagnen und PayPerClick. Es gibt einen Grund, warum Schaltflächen in Formularen so lange durchsichtig bleiben, bis der Benutzer alle Felder ausgefüllt hat. Um das Beheben von Fehleingaben einfacher zu machen, kannst Du eine Rückgängig/Wiederholen-Option oder eine Zurück-Schaltfläche hinzufügen. Erleichtere dem Nutzer die Navigation über Deine Webseite.

Auch visuelle Hinweise wie z.B. das Laden von Grafiken, Fortschrittsberichte, visuelle Arbeitsabläufe und unmittelbares Feedback weisen Besucher darauf hin, weiterzumachen. Die sofortige Rückmeldung, wenn die Benutzer die Aktion abgeschlossen haben, weist ihnen die richtige Richtung und ermutigt sie, weiter zu klicken. Stell Dir immer die Frage, wer soll auf meine Webseite kommen, was kann ich ihm bieten und wie biete ich ihm das möglichst gut.

7. Verringere das Risiko gehackt zu werden

Sicherheitsupdates schützen die Informationen Deiner Kunden. Wenn Deine Kunden persönliche Informationen auf Deiner Webseite eingeben, bist Du als Webseite-Eigentümer dafür verantwortlich, diese sicher aufzubewahren. Auch aus rechtlichen Gesichtspunkten, vor allem in Hinblick auf die DSGVO, sollten Dir regelmäßige Updates und das Erhalten des „Stands der Technik“, sehr wichtig sein.

Vertrauen und Sicherheit sorgen dafür, dass Dein Publikum wiederkommt. Wenn Du das Vertrauen einmal verlierst, wird es nur schwer, dieses zurückzugewinnen. Hier gilt das Sprichwort: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Darüber sind auch für Dich als Unternehmer oder Webseitenanbietern die Folgen eines Hacker Angriffs immens. Vor allem dann, wenn Deine Webseite zur Erhaltung Deiner Geschäftstätigkeit wichtig ist oder Du vielleicht sogar ausschließlich über Deine Webseite, Deine Produkte verkaufst.

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